Aigner Immobilien – 25 Jahre Immobilienvermittlung auf höchstem Niveau

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Die Münchner Aigner Immobilien GmbH feiert dieses Jahr ihr 25-jähriges Jubiläum. Seit der Gründung hat sich das mehrfach ausgezeichnete, inhabergeführte Maklerunternehmen heute mit einem jährlichen Objektvolumen von über 300 Millionen Euro  und mit über 100 Mitarbeitern an sieben Standorten als eines der führenden der Branche etabliert und gehört zu den Top 5 in der Metropolregion München.

 

Es ist nicht genug, zu wissen, man muss auch anwenden; es ist nicht genug, zu wollen, man muss auch tun.“ Johann Wolfgang von Goethe

 

 

Seestyle hat sich anlässlich dieses Jubiläums mit dem Gründer, Inhaber und Geschäftsführer, Thomas Aigner, unterhalten.

Seestyle: Herr Aigner, was macht den einen in Ihrer Branche erfolgreich und den anderen nicht. Was macht den Unterschied?

Thomas Aigner: Unser Markt ist immer wettbewerbsintensiv, egal ob man neu beginnt, wächst oder mittlerweile eine Größe hat wie wir. Auf was es meiner Erfahrung nach ankommt, ist erstens Professionalität. Damit meine ich, dass man sein Geschäft bis ins kleinste Detail beherrscht und Kunden zu jeder Frage eine verbindliche
Antwort geben kann. Zweitens Seriosität: Wer sein Geschäft kann, dem vertraut man auch – das wird schon im ersten Kundengespräch deutlich. Drittens, die Bereitschaft und Fähigkeit als Unternehmer in Wachstum zu investieren.
Das ist stets aufs Neue eine Herausforderung. Viertens gehört ein hohes Maß an Innovationsbereitschaft dazu: Nicht immer „business as usual“ sondern auch neue Wege gehen. Und schließlich auch ein Quäntchen Fortune.

Leider sind in unserem Geschäft noch immer Kollegen unterwegs, die wenig in Mitarbeiter-Qualifizierung, Aus- und Weiterbildung investieren. Wir haben da sehr hohe Ansprüche – auch an uns selbst –  das honorieren unsere Kunden, wenn sie uns kennenlernen, und das ist ein wichtiger Aspekt – vor allem im Segment Wohnimmobilien – der den
Unterschied ausmacht: Sachverstand und Expertise. Das spricht sich rum.

Seestyle: Ihr Unternehmen ist ja heute weit mehr als „nur“ Vermittler.

Thomas Aigner: Nun, natürlich sind wir in erster Linie Makler. Aber dieses Geschäft erfordert natürlich eine Vielzahl von Qualifikationen, wenn man in die Tiefe geht. Das beginnt bei der Wertermittlung und endet mit der Vermarktung. Dazwischen stehen betriebsinterne Organisationsprozesse, die unsere Dienstleistung effizient oder ineffizient machen. Wenn man als Unternehmen den Anspruch „Professionalität“ konsequent leben will, dann kann man nicht alles selbst machen, als One-Man-Show.

Deshalb haben wir neben sehr gut qualifizierten Maklern und einem hocheffizienten Backoffice, das ihnen organisatorisch und administrativ zuarbeitet, auch eine Abteilung  mit Architekten, Gutachtern und Baurechtsexperten, die ganz exakt ermitteln können, was eine Immobilie oder ein Grundstück wert ist und es nicht schätzen.

Wir haben Finanzierungsfachleute, die Käufer bei der Finanzierung der Objekte bankenunabhängig beraten. 

Unsere Abteilung „Investment“ hilft mit hoher Standort-Expertise privaten und institutionellen Investoren die richtigen Investitions-Objekte zu finden. Sie betreut auch wohnwirtschaftliche oder gewerbliche Projektentwicklungen. Wir haben eine eigene Research-Abteilung, die stets aktuelle Markt- und Wettbewerbsdaten erhebt und die Mikromärkte im Detail kennt. Vieles davon fließt in unsere für jeden öffentlich zugänglichen Markt- und Stadtteilberichte, die wir regelmäßig veröffentlichen. Und schließlich haben wir eine eigene Inhouse-Werbeagentur, die sich um sämtliche Kommunikationsmittel kümmert, unsere Verkaufsobjekte ins rechte Bild rückt und Bauträgern, die ihre Projekteüber uns vermarkten, ansprechende und zielgruppengerechte Verkaufsunterlagen entwickelt. Somit verstehen wir uns als Generalist, wenn es um Immobilienvermittlung geht – alles aus einer Hand.

Seestyle: Das Geschäftsjahr 2015 war für Sie ja wieder sehr erfolgreich. Ihr Umsatz nahm um 22 % zu gegenüber dem Vorjahr. Damit lagen Sie 2 % über dem Geldumsatz-Zuwachs des Münchner Immobilienmarktes, den der Gutachterausschuss in seinem vorläufigen Marktbericht 2015 mit 20 % ausweist. Auch nicht schlecht. Aber wie geht es Ihrer Ansicht nach in diesem Markt weiter?

Thomas Aigner: Der Geldumsatz ist zwar gestiegen aber die Anzahl der beurkundeten Immobilien-Geschäfte liegt in München 2 % unter dem Vorjahresniveau.
Daran erkennt man den signifikanten Preisanstieg in München und die hohe Nachfrage nach Immobilien, die nicht ausreichend befriedigt werden kann. Und was für München gilt, gilt auch für das Umland.

Es treffen im Prinzip zwei Märkte aufeinander. Die Anleger, die aufgrund des unrentablen Geldmarktes lieber in reale Werte, in Wohn- und Grundeigentum investieren und Immobilien-Eigentümer, die aus den gleichen Gründen Ihre Immobilien halten, weil sie nicht wissen, was sie dann mit der gewonnenen Liquidität anfangen sollen.

Seestyle: Was also kann man raten?

Thomas Aigner: Tatsächlich werden in Ballungsräumen – und speziell in München – derzeit solche Spitzenpreise erzielt, dass es sich durchaus lohnt, zu rechnen. Wer beispielsweise ein Haus besitzt, das früher für die ganze Familie Platz bot und heute für ein älteres Ehepaar eigentlich viel zu groß ist, um es instand zu halten und zu bewirtschaften, der wird sich wundern wie komfortabel eine moderne Gartenwohnung ist, die man sich dann vom Erlös der alten Immobilie gut leisten kann. Oder wenn man von einer großen Wohnung älteren Baujahrs in eine kleinere neuerem Datums umzieht, die der aktuellen Lebensphase viel mehr gerecht wird, als das bisherige Eigentum.

Die Prioritäten verschieben sich im Laufe des Lebens. Wir kennen viele Kunden, die sich ohne viel Sentimentalität ganz pragmatisch von ihrem alten Objekt getrennt haben und ihr Glück im neuen Eigentum gefunden haben.

Dabei haben sie sich durch den Verkauf auch noch einen guten Liquiditätsstock zusätzlich aufgebaut. Man darf ja auch nicht die Kosten außer Acht lassen, die beispielsweise bei einem Haus ständig für die Erhaltung und Modernisierung aufgebracht werden müssen. Ein neuer Käufer geht mit frischem Elan an das Objekt und modernisiert es nach seinen Wünschen. Die alten Eigentümer haben meist nicht die Muße und das Interesse und vielleicht auch nicht die Mittel, das Objekt ständig auf dem neuesten Stand zu halten. Der Verkauf eines größeren Objektes und der Umstieg in ein kleineres, das der aktuellen Lebensphase sehr viel mehr entspricht, und das bei der derzeitigen Hochpreisphase, ist durchaus eine Überlegung wert. Wir haben eine Vielzahl interessanter Objekte und man kann durch unsere Wertermittlungsabteilung analysieren, was das derzeitige eigene Objekt erlösen wird, um dann zu sehen, ob sich ein Verkauf und ein Umstieg lohnt. Das gehört zu unserem Geschäft.

Seestyle: Wie schätzen Sie den Münchner Zinshaus-Markt ein?

Thomas Aigner:  Professionelle oder private Anleger, die bislang vorwiegend in Gewerbeobjekte investiert waren, verlagern ihr Interesse zunehmend auf Münchner Wohnimmobilien – auch wenn die zu erwartenden Renditen, die durch Mieten erzielt werden, niedriger ausfallen als im gewerblichen Bereich. Die Renditen von Wohnimmobilien unterliegen aber traditionell einer geringeren Volatilität – also Schwankung.
Allerdings schießen die Preise für Zinshäuser in München derzeit auch in die Höhe, weil viel zu wenig Objekte am Markt sind. Lagen die Vertragsabschlüsse 2014 rund 13 % unter Vorjahreswert waren es 2015 laut Gutachterausschuss 22 % weniger als im Vorjahr. Interessant ist, dass sich die Nachfrage aufgrund des geringen Angebots jetzt auch auf Zinshäuser jeglicher Art und Lage ausrichtet, während das Interesse sich in der Vergangenheit vorwiegend auf sanierte Altbauten in Münchens Toplagen konzentrierte. Auch hier macht es durchaus Sinn, als Eigentümer eines Zinshauses bei der derzeitig extrem hohe Nachfrage nach Zinshäusern darüber nachzudenken,  ob die privaten Bedingungen mittelfristig nicht dafür sprechen, besser jetzt zu verkaufen. Auch hier stehen wir gerne für ein Beratungsgespräch zur Verfügung.

Seestyle: Wir bedanken uns.