Luxusmöbel – Vendermeer und die natürliche Balance aus Luxus, Anspruch und Verantwortung

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Die Luxusmöbel Marke Vendermeer steht für Nachhaltigkeit und verspricht höchste Qualität

Können Luxusmöbel einfach einmal kurz die Welt retten? Wenn Konsum neu definiert wird und man Produkte mit echten Werten aufbauen und einem höchst kultivierten Luxusanspruch gerecht werden kann, könnte das funktionieren. Nicht weniger hat sich das Lifestyle-Label „Vendermeer“ auf die Fahnen geschrieben. Was abgegriffen klingt, wird bei genauerer Betrachtung höchst komplex. Über Sinn und Zusammenhang von menschlichen Bedürfnissen, Nachhaltigkeit und europäische Grundwerte.

Bereits in den frühen 70er-Jahren veröffentlichte der Club of Rome seine spektakuläre Studie über die „Grenzen des Wachstums“. Beinahe prophetisch wurden die Auswirkungen auf unseren Planeten im Hinblick auf Umgang mit Ressourcen, Umweltverschmutzung und wirtschaftliche Produktivität analysiert. Seit den 80er-Jahren haben sich in Deutschland verschiedene Gruppen institutioniert und diese Themen aufgegriffen. Heute sind diese Themen in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Dieses wachsende Bewusstsein ist zwar positiv zu bewerten, aber in der wirtschaftlichen Realität ist der kurzfristige Profit immer noch die ausschlaggebende Motivation für unternehmerische Entscheidungen.

Dabei ist das Thema komplex und simpel zu gleich. Da ist der scheinbar nicht zu überwindende Widerspruch aus einem auf Wachstum und Rationalisierung basierenden Kapitalismus einerseits und dem nachhaltigen Haushalten mit Ressourcen andererseits. Eine beliebte Losung unserer Tage und propagiertes Allheilmittel gegen den Turbokapitalismus heißt „Verzicht“.

Doch „Verzicht“ wird dem Mensch in seinem Wesen nicht gerecht.

Das Grundproblem, so „Vendermeer“, lässt sich dabei nur in den Griff bekommen, wenn man die Lösung an der Basis des Problems sucht. Und diese Basis sind der Mensch und der Planet mit seinen Ressourcen und Möglichkeiten.

Alle Ansätze, die die Bedürfnisse und Sehnsüchte des Menschen negieren oder ausklammern, sind von vornherein zum Scheitern verurteilt. 

Und deshalb ist die Vision von „Vendermeer“ sehr klar.

„Wir Europäer leben in einer Welt, in der Konsum als Teil unserer Identitätsfindung dient und Ausdruck unserer Identität ist. Konsum ist der Motor einer funktionierenden Wirtschaft und Basis unseres Wohlstandes. Konsum also per se als etwas Negatives zu sehen wäre grundsätzlich falsch.“ Und deshalb kommt auch ein Verzicht für „Vendermeer“ nicht infrage.

„Wir haben eine jahrhundertealte europäische Geschichte, die nicht nur höchste Handwerkskunst hervorgebracht hat, sondern auch ein damit einhergehendes Bewusstsein für Ästhetik, Schönheit und Qualität.  Was wir brauchen, ist eine Renaissance an Werten und eine Kultivierung des Qualitätsanspruches. Das aktuelle Verderben ist doch, dass wir viel zu viele Güter in immer kürzeren Zeitabständen haben wollen. Dabei ist die Inflation in den Produkten quasi schon eingebaut.“ 

Unterscheiden kann man aktuell zwei Geschäftsmodelle. Das eine produziert in maximalen Auflagen zu widrigsten Konditionen, um billigst Massenware herzustellen. Geringste Gewinnspannen vernichten dabei gesunde Wirtschaftsstrukturen. Die sogenannten Premiummarken hingegen stellen exklusive Produkte in überschaubaren Losgrößen her. Dabei wird in der Produktion rationalisiert bis zum Limit, gleichzeitig sind die Gewinnspannen unglaublich hoch.

Beide Modelle sind weder nachhaltig noch gewinnbringend für Mensch und Gesellschaft. Was macht „Vendermeer“ da anders?

Zunächst mal werden alle Schritte bis hin zum Endprodukt transparent gemacht. Das beginnt bei der Nutzung zertifizierter Rohstoffe, geht über die Kontrolle der Verarbeitung bis zur fertigen Montage.

Ein weiteres wichtiges Thema sind die Arbeitsbedingungen.

Bei „Vendermeer“ gilt die folgende Geschichte: „Ich möchte, dass unsere Schafe und Rinder auf einer grünen Weide stehen, dass unsere Schäfer, die Gerber, die Weber, die Näher einen Zahnarzt aufsuchen können, ihre Kinder in die Schule gehen, in dem Fluss neben der Gerberei Fische schwimmen und unseren Kunden das Herz aufgeht, wenn sie über die handgenähte Naht eines ökologisch gegerbten Leders streichen und höchste, handwerkliche Qualität erleben.“

Was wie Bauernpoesie klingt, wird unmittelbar umgesetzt. „Vendermeer“ produziert ausschließlich in Europa unter höchsten Standards. Die Rohstoffe stammen bis auf wenige Ausnahmen wie z. B. Baumwolle aus Europa. Was nicht in Europa zu bekommen ist, wird ausschließlich unter den ökologischsten Bedingungen zugekauft. Auch hier gilt der einfache Grundsatz der Transparenz. „Vendermeer“ erklärt zu jedem Produkt die genaue Herkunft der Rohstoffe sowie die handwerkliche Verarbeitung. „Unsere Preise sind immer konkurrenzfähig und unsere Qualität in Verarbeitung und Material ist Referenz.“

Wie das funktioniert?

„Wir verkaufen zwar  auch Jeans für 200,- €, nur wir haben Sie nicht für 3,80 € hergestellt“,

lacht Dietrich Weigel, zuständig für die Produktion der „Vendermeer“-Jeanskollektion. Selbst die Druckknöpfe sind da aus recyceltem Kupfer.

„Unterm Strich muss der Kunde sich überlegen, ob er sich alle 5 Jahre eine neue Couch kauft oder seine Couch sogar der nächsten Generation vererben könnte“, so Winfried Nilling. Er überwacht die Polsterproduktion. „Die „Vendermeer“-Möbel sind 100 % manufactured in Germany.“ Besonders stolz ist er auf die neue Kollektion, welche aus dem neuesten, ökologischen Premiumleder gefertigt wurde: dem „O‘leaf tan based on wet-green“-Leder.

Das Leder von bayrischen Rindern wird dabei mit Olivenblattextrakt in Baden-Württemberg gegerbt. 

Das ist ein Abfallprodukt aus der Olivenölgewinnung und das einzige Leder, welches von Dermatest ausgezeichnet wurde. Auch BMW wird in Zukunft dieses Leder bei den I-Modellen verbauen. Die massiven Holzrahmen, auf die das weiche Leder von Hand aufgepolstert wird, stammen dabei aus bayrischer Forstwirtschaft.

Ein schönes Beispiel für den kompromisslosen Luxusanspruch sind die „Vendermeer“-Kaschmir-Schals und -Überwürfe. Es gibt in Schottland eine einzige Herde von Kaschmir-Ziegen. Diese Herde gehört dem wohl renommiertesten Stoffproduzenten „Holland & Sherry“. Dieses Kaschmir wird von Hand geschoren und in Schottland gewebt. Das Ergebnis sind die unglaublichen „Vendermeer“-Kaschmir-Produkte – und das 100 % made in Europa. 

Um das Verarbeitungsniveau auf dem allerhöchsten Niveau zu halten, wird die komplette Produktion von den Meistern ihres Faches überwacht. Zum Verlieben sind z. B. die Reisetaschen. Leonhard Rau, Feintäschnermeister, mehrfach mit Gold der Bayrischen Handwerkskammer ausgezeichnet und zuvor 15 Jahre lang für renommierte Firmen wie Louis Vuitton oder Cartier tätig, lässt unter seiner Hand die „Vendermeer“-Einzelstücke entstehen.

Und weil bei „Vendermeer“ alles echte Manufakturarbeit ist, kann auch alles individualisiert werden. Ob mit Prägeelementen oder Stickereien bis hin zu Sondergrößen. Mit der Erfüllung dieser individuellen Ansprüche schließt sich der Kreis zu einer besseren Welt: den Menschen in seinen Ansprüchen und Bedürfnissen erkennen und ernst nehmen.

Mit der Natur und im natürlichen Gleichgewicht Rohstoffe gewinnen und in handwerklicher Perfektion meisterhafte Produkte kreieren.

Korrekter Umgang mit Ressourcen und adäquate Löhne über die gesamte Wertschöpfungskette – das Ganze in einem europäischen Wirtschaftskreislauf mit hohen sozialen Standards und kurzen Transportwegen.

Dazu kommt das Konzept, die Waren nicht durch Rabatte oder Ausverkäufe zu entwerten.

Vielleicht sind sie alle ein bisschen auch Träumer bei „Vendermeer“, aber je mehr Firmen so denken, desto lebenswerter und ausgeglichener wird unsere Welt, in der wir leben, da sind sie sich sicher. Und eines kann man bei „Vendermeer“ tatsächlich schon leibhaftig erleben: Alle Menschen, die wir zum Gespräch trafen, machten einen glücklichen und zufriedenen Eindruck und jeder wusste am Ende des Tages, was er geleistet hatte.

Na dann: Nicht mehr 10 Plastikkoffer verschleißen, sondern dieses eine Meisterstück an die nächste Generation vermachen.

www.vendermeer.com

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