Schläger Fitting bei HIO für perfektes Golfspiel

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„No matter how good you get you can always get better, and that‘s the exciting part.“ Tiger Woods

 

Seit 2009 ist das möglich, was lange Jahre nur Spitzenspielern möglich war. Mit HIO Fitting, haben die Jungs um Benny Pfister und Marco Burger aus München, ein professionelles Fitting Center für Golfschläger aufgebaut. Heute gehört HIO Fitting zu den führenden Anbietern in Europa. Dabei sind passende Schläger für den Anfänger genauso entscheidend, wie für den ambitionierten Amateur – und für den Golfprofi sowieso.

Natürlich haben auch die großen Hersteller das Marketingpotential der „Individualisierung“ erkannt und so gibt es beinahe keinen Golfshop mehr im Lande, der nicht mit dem magischen Wort „Fitting“ die Kunden lockt. Dass die angebotenen Unterschiede dabei extrem sind, dürfte jedem klar sein, doch wie genau sich diese definieren, ist da schon schwieriger zu benennen. 

In Prinzip benötigt es 3 Kernkompetenzen, um sich dem Thema hinreichend zu nähern. Die spielerische Praxiserfahrung, ein Verständnis der zugrunde liegenden Biomechanik und das Fachwissen um die verwendeten Materialien. Bei HIO hat sich ein Team zusammen gefunden, welches genau dieses Fachwissen zu einem einheitlichen Fittingprozess vereint: von
Ingenieuren für Chemie, Sportmaterialien und Werkstoffkunde – sogar für Luft- und Raumfahrt, bis hin zum Sportwissenschaftler. Und was noch viel wichtiger ist: die Jungs spielen teilweise + Handicaps und Thomas Weiler wurde 2006 sogar Deutscher Meister. 

Dass hier keine heiße Luft produziert, sondern mit modernsten Infrarotkameras und Computeralgorithmen professionell gearbeitet wird, hat sich in der Szene schnell rumgesprochen. Gerade erst wurde expandiert und die neuen Räumlichkeiten in München Freiham bezogen.

Für jeden Spielertyp wird ein passender Fittingprozess angeboten. Während der Profi auch mal einen ganzen Tag dem Feintuning seines Drivers widmet, würde dies bei einem Anfänger wenig Sinn machen. Ganz generell muss zunächst einmal zwischen einem statischen und einem dynamischen Prozess unterschieden werden. Zum statischen Fitting gehört die Vermessung des Körpers, aus dem dann z.B. die Schaftlänge, aber auch die Griff-stärke resultiert. Beim dynamischen Fittingprozess hat HIO die Möglichkeit aus hunderten von Kombinationen aus Schlägerkopf, Schaft und Griff, das Optimum an Weite, aber auch
Fehlertoleranz für den individuellen Schlag herauszuholen. Hier wird schnell deutlich, wie wichtig es ist, die Unmengen von ermittelten Daten nicht nur zu sammeln, sondern sie sinnvoll hin zur Wahl des perfekten Materials zu interpretieren. 

Als Handicap -17 Spieler durchlaufe ich persönlich den Fittingprozess bei HIO. Ich habe mein komplettes Bag mitgebracht und zunächst werden einmal die bestehenden Schläger überprüft und vermessen. Als Referenzwert schlage ich einige Bälle mit meinem 7er Eisen, dann meine Rescues, Hölzer und den Driver. Meine üblichen
Fehler zeigen sich dann auch umgehend auf der Leinwand des Simulators. Hier bekomme ich nochmal bestätigt, was mir mein Trainer schon gepredigt hat – doch jeder Golfer kennt das: bloß weil man weiß was man falsch macht, ist man noch lange nicht in der Lage es zu ändern. Wenn doch, hat man an anderer Stelle wieder alles vermasselt. Für Maxi Weiss von HIO ist jedoch schnell klar, wo Potential zur Optimierung liegt. Es gilt die Balance zu finden, aus Feedback, Weite und Fehlerverzeihung, innerhalb der Voraussetzungen, die ich mitbringe. Schnell zeigen sich erstaunliche Resultate bei Backspin, Abflugswinkel und Carryweite.
Ich spüre den Unterschied zwischen einem gegossenen und einem geschmiedeten Schlägerkopf in meinen Händen. Ich erfahre, warum die Flexibilität eines Schaftes nur eins der vielen Merkmale ist und auch das Gewicht, die Torsionssteifigkeit und die Fertigungsqualität einen Einfluss auf mein Schlaggefühl haben. Leider muss ich auch akzeptieren, dass hier beim Fitting zwar optimiert, aber leider nicht gezaubert wird. Meinen Slice den ich beim Drive gerne mal produziere, wird auch mit dem besten Schlägerkopf nicht verschwinden. Ein guter Trainer und einige Stunden auf der Range bleiben einem also nicht erspart.
Dennoch schraubt Maxi Schritt für Schritt neue Kombinationen aus Schäften und Köpfen zusammen und ich verfolge gebannt die Optimierung meines eigenen Schlages. Sowohl die guten als auch die schlechten „Ausreisser“ werden in der Berechnung weggekürzt, so dass nur tatsächliche Durchschnittswerte kalkuliert werden. 

HIO hat den Fittingprozess und den Verkauf von gefitteten Schlägern kaufmännisch in zwei Bereiche geteilt. Das führt dankenswerter Weise dazu, dass genau überprüft wird, bei welchen Schlägern eine Investition in gefittetes Material Sinn macht und wo ich mit dem alten Material weiterhin gut beraten bin – wenn auch mit neuem Selbstvertrauen, da ich jetzt objektiv weiss, dass das Material gut zu mir passt. Ich entscheide mich also für einen neuen Satz Eisen, inklusive Wedges und ein 4er Holz. Für den Driver werde ich nach einigen Trainerstunden, die sich genau diesem Thema widmen werden, in einigen Monaten noch einmal kommen. 

Das wird übrigens auch einer der weiteren Vorteile meiner neuen Schläger sein: wir können sie Jahr für Jahr meiner (hoffentlich) wachsenden Spielstärke anpassen und jederzeit nachkorrigieren. Durch die eigene High Tech Werkstatt – Herzstück von HIO – wird das effizient und professionell erledigt, ohne dass man Wochen auf seinen Schläger verzichten muss.

Besonderes Augenmerk wird auf die Anpassung des Putters gelegt – mit 30% aller Schläge auf einer Runde ist es einer der wichtigsten Schläger im Bag. Mit Ultraschall und Laser wird der Putt vermessen und dabei Informationen zu Zielverhalten, Schlagflächenstellung, Schwungbahn, Eintreffwinkel, Spinverhalten, Rotationsverhalten des Golf­schlägerkopfes, Tempo, Rhythmus und Geschwindigkeit gesammelt. 

Fazit: Während die bekannten Hersteller ihre Millionen vorrangig in Marketing investieren und die Schlägersets mit standardisierten Schäften in die Läden bringen, wählt HIO markenunabhängig aus diversen, hochwertigen Anbietern aus, um das individuell Optimale für Sie herauszukitzeln. Dabei sind Marken wie Exotics, Cobra oder KZG in Asien und USA keine Unbekannten. Die Marke PXG dürfte natürlich allen Golfenthusiasten ein Begriff sein. Als Ergebnis erhalten Sie ein absolut passendes Set, das nicht unbedingt teurer sein muss, als die bekannten Standardsets – natürlich sind die preislichen Grenzen nach oben ausbaubar. Bedenkt man, dass die gefitteten Schläger auch über Jahre immer wieder feinjustiert werden können und Sie vor allem auch aus physiologischer Sicht Schläger erhalten, die perfekt zu Ihrem Körper passen, ist das eine sinnvolle Investition. Erwarten können Sie außerdem, dass Sie 1-2 Eisen an Schlaglänge gewinnen können, was sich wiederum deutlich auf Ihr Spiel auswirken wird. Natürlich können auch aus Driver und Hölzer einiges an Metern herausgearbeitet werden. Für einen sauberen und akkuraten Golfschwung bleiben Sie aber weiterhin ganz alleine, für sich selbst verantwortlich. 

 

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Bertha-Kipfmüller-Straße 27

81249 München