Das kleine Paradies – Hotel Eden Roc Ascona

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WENN WIR EINEN MENSCHEN GLÜCKLICHER UND HEITERER MACHEN KÖNNEN, SO SOLLTEN WIR ES AUF JEDEN FALL TUN, MAG ER UNS DARUM BITTEN ODER NICHT – Hermann Hesse –

Nach diesem langen und grauen Winter, dem unendlich verregneten Frühjahr, sehnten wir uns vor allem nach Licht und mediterraner Wärme.

So führte uns unser Shootingtrip nach Ascona am Lago Maggiore, ins 5-Sterne-Hotel Eden Roc. Die frischen Farben des Interior-Designers Carlo Rampazzi wirken wie ein Aphrodisiakum, als wir die edle Lobby betreten. Die meisten Suiten – und es gibt 34 davon – bestechen mit einem grandiosen Ausblick über den Lago Maggiore. Das geografisch Besondere an diesem kleinen Ort ist, dass man noch lange die wohltuenden Strahlen genießen kann, wenn die Dörfer entlang des Ufers schon im Schatten der Morgen- oder Abendsonne liegenLiegt doch Ascona auf einer perfekt ausgeformten Halbinsel. Das berühmte Mikroklima lässt Palmen gedeihen und einen kleinen Garten Eden entstehen.

Der private Seegrund des Hotels ist nicht nur einmalig schön, sondern auch außergewöhnlich weitläufig. 

Das hängt mit der Historie des Hotels zusammen. Aus ursprünglich drei eigenständigen Hotelbetrieben wurde eine Einheit geschaffen. So genießt man einen überwältigenden Spa-Bereich und man hat gleich drei große Außenpools zur Auswahl. Kein Straßenlärm oder Fußgängerverkehr stört die grenzenlose Ruhe. Einzigartig ist auch die Verpflegung. Drei der Restaurants wurden für ihre fabelhafte Küche ausgezeichnet: Das LA BREZZA mit leichter, raffinierter Mittelmeerküche und 16 GaultMillau-Punkten, das RESTAURANT EDEN ROC  bietet Fine Dining mit neu interpretierter, französischer Küche und 15 GaultMillau-Punkten sowie das MARINA mit modernen Fisch- und Fleischgerichten in entspannter Loungeatmosphäre und 14 GaultMillau-Punkten. Ganz nebenbei wird das beste Frühstücksbuffet geboten, das mir je untergekommen ist – und das ist keine Floskel. Auffällig ist die hohe Zahl der Angestellten – diesbezüglich wird andernorts gerne gespart. Der Service ist so perfekt geschult und gastfreundlich, dass man sich in einem Grand Hotel aus einer Thomas Mann‘schen Beschreibung wähnt. Mögen die Uhren in der Schweiz etwas anders ticken – diese Qualität aus großen Zeiten ist auch heutzutage die Zutat, die einen Aufenthalt zu etwas ganz Besonderem machen.

 Die Seestyle Redaktion